Ab wann beginnt die Verjährung von Punkten – ab dem Zeitpunkt des Verstoßes oder mit Rechtskraft des Bußgeldbescheides?

Ein volles Punktekonto im Fahreignungsregister in Flensburg ist der Albtraum eines jeden Verkehrsteilnehmers – schließlich droht ab einer Gesamtanzahl von acht Punkten der Entzug des Führerscheins. Wie gut, dass es die Verjährungsfrist gibt. Wer allerdings glaubt, er könne die Löschung seiner Punkte anhand des Datums der Verkehrsordnungswidrigkeit errechnen, liegt leider falsch.

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Eintritt der Rechtskraft als Startschuss für die Verjährung

Vielmehr beginnt die Tilgungsfrist für die Verjährung von Punkten mit der Rechtskraft des Bußgelbescheides. Diese tritt ein, wenn gegen den Bußgeldbescheid nicht innerhalb von zwei Wochen nach Zugang Einspruch eingelegt wird, der fristgemäß eingelegte Einspruch später zurückgenommen wird oder nach erfolgtem Einspruch das Gericht in einer Verhandlung ein Urteil fällt, bei dem der Betroffene darauf verzichtet, Rechtsmittel einzulegen. Da nun geklärt ist, wann die Verjährung beginnt, stellt sich die Frage, wie lange ein Punkt auf dem Konto in Flensburg verbleibt.

Nach wie vielen Jahren werden Punkte gelöscht?

Wie lange Punkte im Fahreignungsregister Bestand haben, hängt von der Schwere des zugrunde liegenden Vergehens ab. Wird der Verkehrsverstoß mit einem Punkt geahndet, beträgt die Tilgungsfrist zwei Jahre und sechs Monate. Bei zwei Punkten sind es schon fünf Jahre und bei Straftaten, die mit Entziehung der Fahrerlaubnis oder mit einer isolierten Sperrfrist sanktioniert werden, dauert es ganze zehn Jahre, bevor die Punkte von Ihrem Konto gestrichen werden.

Erst wenn ein Bußgeldbescheid rechtskräftig wird, beginnt auch die Verjährungsfrist.

Nicht ganz unbedeutend ist auch die sogenannte einjährige Überliegefrist. Dadurch können verkehrssicherungsbeeinträchtigende Ordnungswidrigkeiten, die sich noch im Bestandszeitraum bereits bestehender Punkte zugetragen haben, auch dann noch zur Ermittlung des Gesamtpunktestands herangezogen werden, wenn die Speicherung im FAER erst nach Ablauf der regulären Tilgungsfrist der schon vorhandenen Punkte erfolgt.

Der Gesetzgeber bietet auch die Möglichkeit, einen Punkt aktiv abbauen. Und zwar in Form der Teilnahme an einem Fahreignungsseminar. Dies ist jedoch nur möglich, wenn bei Ihnen insgesamt maximal fünf Einträge zu Buche schlagen. Gerade für Berufsfahrer aber ist der Abbau von Punkten eine oftmals unabdingbare Maßnahme, rechtzeitig etwas gegen folgenschwere Sanktionen wie ein Fahrverbot zu unternehmen.

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Ein gute Möglichkeit, um Punkte in Flensburg zu vermeiden, ist Geblitzt.de. Wir eine schnelle und direkte Kommunikation mit Ihren Anwälten. Unser Service – die Bereitstellung einer technischen Infrastruktur und Prozesskostenfinanzierung – befähigt die Anwälte zu einer schnellen und einfachen Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwaltliche Prüfung anfallenden Kosten (Anwaltskosten, Verfahrenskosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozessfinanzierung oder Ihre Rechtsschutzversicherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeldverfahrens, wird Ihr Fall durch die beauftragten Anwälte weiter vertreten. Bei entsprechender Finanzierungs- oder Deckungszusage müssen Sie nicht selbst für eventuelle Gerichtskosten aufkommen.

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