Ab wann blitzt ein Blitzer innerorts?

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Geschwindigkeitsverstöße sind nicht nur gefährlich, sondern können den Verursacher auch finanziell teuer zu stehen kommen. Neben dem Bußgeld kommen nicht selten Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot hinzu. Besonders kritisch sind Tempoverstöße innerhalb geschlossener Ortschaften. Hier erfahren Sie, ab wann ein Blitzer innerorts blitzt, welche Kosten dabei für den Betroffenen entstehen und was Sie machen können, wenn die Behörde einen auf Ihren Namen ausgestellten Bußgeldbescheid erlassen hat.

Blitzer innerorts vs. Blitzer außerorts

Warum hat das Blitzen innerorts deutlich schärfere Konsequenzen für den Fahrer als eine Geschwindigkeitsmessung außerorts? Die Antwort liegt auf der Hand – Blitzer innerorts haben die Aufgabe Fußgänger und Radfahrer vor zu schnellen Autos zu schützen. Erst recht in Tempo-30 Zonen oder an Schulen und Kindergärten. Doch auch außerorts ist Vorsicht geboten. Auf Autobahnen und Bundesstraßen wird natürlich ebenso geblitzt, wenn ein Fahrer gegen das Tempolimit verstößt – schließlich ist das Unfallrisiko zwischen Kraftfahrzeugen auf Schnellstraßen besonders hoch.

Wer innerorts geblitzt wird, muss im Verhältnis zum Blitzen außerorts bei gleichem Geschwindigkeitsverstoß stets ein höheres Bußgeld zahlen. Zudem werden laut Bußgeldkatalog schneller Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot verhängt.

Wie teuer ist es, innerorts geblitzt zu werden?

Die Blitzer Kosten innerorts für Pkw und Motorräder belaufen sich im Rahmen eines Bußgeldbescheides zwischen 80 Euro und einem Punkt bei einem Tempoverstoß von 21 bis 25 km/h, bis hin zu 680 Euro, zwei Punkten und einem dreimonatigen Fahrverbot bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von über 70 km/h. Bei Lkw und Omnibussen wird diese Obergrenze an Sanktionen schon bei einem Tempo von über 60 km/h verhängt, während Fahrer von Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern und Kraftomnibussen neben den besagten Punkten und Fahrverbots-Monaten sogar ein Bußgeld in Höhe von 760 Euro in Kauf nehmen müssen.

Im Vergleich zu Pkw und Motorrädern, die bei Geschwindigkeitsverstößen unter 21 km/h noch mit einem Verwarnungsgeld davonkommen, drohen Betroffenen, die mit gefährlichen Gütern und Kraftomnibussen geblitzt werden, schon ab einer Tempoüberschreitung von 11 km/h 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bei Lkw-Fahrern sind 16 km/h zu schnell die Grenze für einen Bußgeldbescheid mit 80 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister.

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Toleranz bei Blitzern innerorts

Nicht jede Laser-, Radar- oder Lichtschrankenmessung liefert den exakten Wert der Geschwindigkeit des geblitzten Kraftfahrzeugs. Kleine Ausschläge bei den ermittelten km/h sind keine Seltenheit. Um diesen möglichen Nachteil für den Fahrer auszugleichen, gibt es den von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) festgesetzten Toleranzabzug. Dieser wird sowohl bei Verkehrsverstößen innerorts als auch außerorts folgendermaßen angewendet:

Wer gegen das Tempolimit verstößt und dabei unter 100 km/h gefahren ist, dem kommt ein Toleranzabzug von 3 km/h zugute. Bei über 100 km/h werden rund 3 % der Geschwindigkeit abgezogen.

Innerorts geblitzt – was nun?

Wenn Sie nun aber derart zu schnell waren, dass auch die Toleranz beim Blitzen innerorts überschritten ist, erhalten Sie in der Regel einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid. Doch Post von der Bußgeldstelle bedeutet nicht in jedem Fall, dass die Ihnen zu Last gelegten Vorwürfe unantastbar sind. Vielmehr kann ein Anwalt für Verkehrsrecht Einspruch einlegen und mittels Akteneinsicht auf Fehlersuche gehen. Anfechtbare Punkte sind:

  • Formelle Fehler im Bußgeldbescheid (das können unter anderem ein fehlendes Aktenzeichen, eine fehlerhafte Fristberechnung, das Fehlen der Beweismittel und der Rechtsbehelfsbelehrung sowie fehlende Hinweise auf die Höhe des Bußgeldes und die Nebenfolgen sein)
  • Nicht ordnungsgemäß gewartete und geeichte Blitzer
  • Falsch positionierte Messgeräte
  • Fehlerhafte Handhabung von mobilen Blitzgeräten
  • Ungünstige Wetterverhältnisse zum Zeitpunkt der Messung

Geblitzt.de hilft bei Blitzern – innerorts wie außerorts!

Sie haben einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid wegen zu schnellen Fahrens erhalten? Man wirft Ihnen vor, bei Rot über die Ampel gefahren zu sein, den Abstand zum Vordermann nicht eingehalten zu haben oder am Steuer mit dem Handy hantiert zu haben? Dann reichen Sie Ihre Unterlagen bei Geblitzt.de ein – über uns können die Bußgeldvorwürfe professionell und kostenfrei prüfen lassen.

Alle durch die anwaltliche Prüfung anfallenden Kosten (Anwaltskosten, Verfahrenskosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozessfinanzierung oder Ihre Rechtsschutzversicherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeldverfahrens, wird Ihr Fall durch die beauftragten Anwälte weiter vertreten. Bei entsprechender Finanzierungs- oder Deckungszusage müssen Sie nicht selbst für eventuelle Gerichtskosten aufkommen.

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