Kann ich mein Blitzerfoto online einsehen?

Sie sind geblitzt worden und Ihnen wurde ein Bußgeldbescheid ohne Blitzerfoto geschickt? Oder Sie wollen den Beweis nicht nur analog, sondern auch online sehen? Das ist in der Regel möglich. Nach der Erfassung Ihres vermeintlichen Verkehrsverstoßes erhalten Sie mit Ihrem Anhörungsbogen und Bußgeldbescheid auch die persönlichen Zugangsdaten für den Online-Auftritt der zuständigen Bußgeldstelle.

Hier kann man das Blitzerfoto in Augenschein nehmen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, die Dokumente wie Anhörungsbogen und Bußgeldbescheid online aufzufüllen. Davon raten Anwälte allerdings ab, da man sich unwissentlich selbst belasten könnte. Stattdessen sollte professioneller juristischer Beistand zurate gezogen werden.

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Wann Sie das Blitzerfoto anfechten können

Sie haben Ihr Blitzerfoto in Augenschein genommen. Jetzt stellt sich die Frage, ob es Anlass zum Einspruch gegen die Bußgeldvorwürfe gibt. Zuallererst muss es sich bei der abgebildeten Person natürlich um Sie persönlich handeln. Zeigt das Foto jemand anderes, steigen die Chancen einer erfolgreichen Anfechtung. Auch eine Aufnahme von schlechter Qualität kann sich vorteilhaft auf Ihren Einspruch auswirken, sobald verwackelte oder unscharfe Bilder keinen Aufschluss mehr über die Identität des Fahrers geben.

Blitzerfotos sind wie der Anhörungsbogen und Bußgeldbescheid bei Ihrer zuständigen Bußgeldstelle online einsehbar.

Weitere Beweismittel im Bußgeldverfahren

Das Blitzerfoto nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung ist jedoch nur ein Beweis unter vielen, mit denen Ihnen die Bußgeldbehörde zu Leibe rücken kann. Auch Messprotokolle und Zeugenaussagen tragen entscheidend dazu bei, ob man Sie belangen kann. Allerdings müssen die Angaben im Bußgeldbescheid zur Person und zum Tathergang in ihrer Gesamtheit darauf schließen, dass Sie der Fahrer sind, der das Verkehrsdelikt begangen hat. Besonderes Augenmerk sollte auf den fristgerechten Erlass des Bußgeldbescheides gelegt werden. In der Regel verjähren Ordnungswidrigkeiten nach drei bzw. sechs Monaten, wenn etwa ein Anhörungsbogen die Frist unterbricht.

Bußgeldvorwürfe kostenfrei prüfen lassen!

Wer bei einem Tempoverstoß oder an einer roten Ampel geblitzt wurde und einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten hat, kann seine Unterlagen jetzt auf Geblitzt.de einreichen. Das gilt auch für Abstandsvergehen und fahren mit dem Handy am Ohr. Zusätzliche Kosten und zeitaufwändige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service ist online, schnell und einfach! Im Erfolgsfall müssen Sie kein Bußgeld zahlen und weitere Konsequenzen, wie beispielsweise Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot, nicht einfach hinnehmen!

Alle mit unserer Dienstleistung (Finanzierung der Prüfung der gegen Sie erhobenen Vorwürfe) anfallenden Kosten werden durch uns, im Rahmen einer Prozessfinanzierung, oder Ihre Rechtsschutzversicherung übernommen. Bestehen gute Aussichten auf Einstellung des Bußgeldverfahrens, wird Ihr Fall durch die beauftragten Anwälte weiter vertreten. Alle damit anfallenden Kosten werden durch die Prozessfinanzierung oder Ihre Versicherung übernommen.

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