Kann man Bußgelder steuerlich absetzen?

Wer bei einem Verkehrsverstoß geblitzt wurde, muss in der Regel nicht lange auf einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid warten. Die darin angekündigten Sanktionen schlagen in Form von Punkten in Flensburg oder Fahrverboten nicht selten ganz schön schwer zu Buche. Aber auch drohende Bußgelder sind nicht zu unterschätzen. Ob man sich von Vater Staat einen Teil zurückholen kann, indem man das Bußgeld steuerlich absetzt, und welche Möglichkeit es gibt, Geldbußen generell zu vermeiden, soll hier ausführlich erläutert werden.

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Bußgeld versteuern nach Verstoß mit dem Firmenwagen

Die schlechte Nachricht zuerst: Wer als Privatperson geblitzt wird, kann sein Bußgeld nicht von der Steuer absetzen. Wenn Sie allerdings die Verkehrsordnungswidrigkeit mit einem Geschäftsfahrzeug begangen haben, kann Ihnen Ihr Arbeitgeber die Geldbuße erstatten und als Betriebsausgabe absetzen. Allerdings handelt es sich dabei um ein zusätzliches Gehalt, das Sie dann wiederum auch versteuern müssen. Trotzdem lohnt es sich, in solchen Fällen an Ihren Vorgesetzten heranzutreten – fragen kostet bekanntlich nichts! Auf Bußgelder, die gegen den Arbeitgeber selbst verhängt werden, trifft diese Gesetzgebung nicht zu.

Bußgelder sind grundsätzlich nicht steuerlich absetzbar. Wohl aber kann Ihr Arbeitgeber das Bußgeld erstatten, wenn Sie mit einem Geschäftsfahrzeug geblitzt wurden.

Diese Verstöße kommen Sie teuer zu stehen …

Bußgelder versteuern ist also nur in Ausnahmefällen möglich. Was aber sind Verkehrsordnungswidrigkeiten, die man auch wegen möglicher Bußgeldforderungen unbedingt vermeiden sollte? Allein schon in Bezug auf die Quantität sind Geschwindigkeitsverstöße die Nummer eins auf deutschen Straßen. Je nach Schwere der Tat können diese den Fahrer neben Punkten und Führerscheinentzug ein Bußgeld in Höhe von 70 bis 680 Euro kosten. Wer bei Rot über die Ampel fährt, muss im äußersten Fall immerhin 360 Euro zahlen. Bei Handyverstößen liegt der Höchstsatz bei 200 Euro, während ein Verkehrsteilnehmer, der den Abstand nicht einhält, sogar mit bis zu 400 Euro bestraft werden kann. Wo Sie als Betroffener Ihren Anhörungsbogen und Bußgeldbescheid online einreichen können, um die gegen Sie erhobenen Vorwürfe prüfen zu lassen, erfahren Sie im folgenden Absatz.

Bußgelder aus dem Straßenverkehr verhindern mit Geblitzt.de

Nach Überschreitungen des Tempolimits, Rotlicht-, Abstands- und Mobiltelefon-Vergehen hilft Ihnen Geblitzt.de kostenfrei. Wir ermöglichen eine schnelle und direkte Kommunikation mit Ihren Anwälten. Unser Service – die Bereitstellung einer technischen Infrastruktur und Prozesskostenfinanzierung – befähigt die Anwälte zu einer schnellen und einfachen Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwaltliche Prüfung anfallenden Kosten (Anwaltskosten, Verfahrenskosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozessfinanzierung oder Ihre Rechtsschutzversicherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeldverfahrens, wird Ihr Fall durch die beauftragten Anwälte weiter vertreten. Bei entsprechender Finanzierungs- oder Deckungszusage müssen Sie nicht selbst für eventuelle Gerichtskosten aufkommen.

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