Muss ein Bußgeldbescheid eigenhändig unterschrieben sein?

Sie wurden geblitzt und haben postwendend einen Bußgeldbescheid erhalten. Jetzt stellt sich die Frage, ob im zugestellten Formular alles mit rechten Dingen zugeht. Eine Überlegung ist, ob ein Bußgeldbescheid eigenhändig unterschrieben sein muss. Die Antwort lautet nein. Der Bußgeldbescheid ist als maschinell erstelltes Dokument auch dann gültig, wenn keine Unterschrift seitens der Behörde vorliegt. Welche Angaben dagegen verpflichtend sind und ab wann sich ein Einspruch aufgrund formeller Fehler lohnt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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Das gehört in einen Bußgeldbescheid

Wer die gegen sich erhobenen Bußgeldvorwürfe anfechten lassen möchte, braucht gute Gründe für einen Einspruch. Einer davon können fehlende Angaben im Bescheid sein. Folgende Aspekte sollten in dem Dokument der Bußgeldbehörde enthalten sein:

  • Datum der Ausstellung des Bußgeldbescheides
  • Vollständige und korrekt Angaben zur betroffenen Person
  • Angaben über die ausstellende Behörde
  • Name und Anschrift des Verteidigers (wenn vorhanden)
  • Das Aktenzeichen
  • Das Fahrzeugkennzeichen
  • Die Bezeichnung der zur Last gelegten Tat sowie Zeitpunkt & Ort ihrer Begehung
  • Die gesetzlichen Merkmale der Ordnungswidrigkeit und die angewendeten Bußgeldvorschriften
  • Die Sanktionen wie die Höhe des Bußgeldes, die Anzahl der Punkte in Flensburg und die Dauer des Fahrverbots
  • Eine Auflistung von Beweismitteln wie Blitzerfotos und Messergebnisse
  • Eine Rechtsbehelfsbelehrung

Fehler im Bußgeldbescheid – was nun?

Fehlen nun ein oder mehrere entscheidende Angaben im Bußgelbescheid, besteht die Möglichkeit eines erfolgreichen Einspruchs. Dafür sollten Sie einen Anwalt zurate ziehen. Dieser hat mittels Akteneinsicht die Möglichkeit, weitere Fehler im Bußgeldverfahren – wie anfechtbare Blitzerfotos, nicht geeichte und gewartete Blitzer oder falsch positionierte Messanlagen – aufzudecken. So können Sie möglichen Strafen wie Bußgeldern, Punkten im Fahreignungsregister oder dem Entzug des Führerscheins innerhalb der Einspruchsfrist von 14 Tagen entgegenwirken.

Ein Bußgeldbescheid benötigt keine händische Unterschrift seitens der Behörde. Angaben wie die vollständigen Personalien des Beschuldigten, das Fahrzeugkennzeichen, eine Auflistung der Beweismittel oder die Rechtsmittelbelehrung sollten allerdings enthalten sein.

Vorwürfe im Bußgeldverfahren mit Geblitzt.de prüfen lassen

Wenn Ihnen ein Geschwindigkeitsverstoß zur Last gelegt wird, Sie bei Rot über die Ampel gefahren sind, den Abstand zum Vordermann nicht eingehalten haben oder mit dem Handy am Steuer erwischt wurden, ist Geblitzt.de für Sie da. Wir ermöglichen eine schnelle und direkte Kommunikation mit Ihren Anwälten. Unser Service – die Bereitstellung einer technischen Infrastruktur und Prozesskostenfinanzierung – befähigt die Anwälte zu einer schnellen und einfachen Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwaltliche Prüfung anfallenden Kosten (Anwaltskosten, Verfahrenskosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozessfinanzierung oder Ihre Rechtsschutzversicherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeldverfahrens, wird Ihr Fall durch die beauftragten Anwälte weiter vertreten. Bei entsprechender Finanzierungs- oder Deckungszusage müssen Sie nicht selbst für eventuelle Gerichtskosten aufkommen.

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