Wann droht eine Fahrtenbuchauflage?

Wenn mit einem Fahrzeug ein Verkehrsverstoß begangen wurde und der Fahrzeughalter nicht am Steuer saß, aber sich weigert, Angaben zum Fahrer zu machen – zum Beispiel einen Zeugenfragebogen unbeantwortet lässt – kann ihm das Führen eines Fahrtenbuchs auferlegt werden. Doch auch der Verursacher eines Verkehrsdeliktes ist vor diese Sanktion nicht gefeit. Schon die einmalige Überschreitung des Tempolimits um 20 km/h oder ein Handyverstoß kann mit einer Fahrtenbuchauflage geahndet werden. In der Folge müssen Sie über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bei jeder zurückgelegten Strecke Datum und Uhrzeit bei Fahrtantritt und Fahrtende vermerken. Zudem sind Sie verpflichtet, das Fahrtenbuch auf Verlangen jederzeit bei der zuständigen Behörde vorzulegen. Ein Verstoß gegen diese Auflagen wird mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro geahndet.

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