Verjährung des Bußgeldbescheids

Geblitzt, was nun? Wenn Sie innerhalb von drei Monaten nach dem Tatzeit­punkt Ihres Verkehrs­ver­gehens weder einen Anhörungs­bogen noch einen Bußgeld­be­scheid erhalten haben, ist die Verjäh­rungs­frist abgelaufen und eine Bestrafung nicht mehr möglich. Hat Sie zum Beispiel ein Blitzer wegen zu hoher Geschwin­digkeit fotogra­fiert und sind zwischen­zeitlich mehr als drei Monate vergangen, kann man Sie nicht mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg oder Fahrverbot sanktio­nieren. Die Verjäh­rungs­frist tritt sogar genau einen Tag vor Ablauf der drei Monate ein. Wer beispiels­weise am 18. Mai geblitzt wurde und bis einschließlich zum 17. August nichts von den Behörden gehört hat, kann seine Bußgeld­an­ge­le­genheit als erledigt betrachten.

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Unter­bre­chung der Verjährungsfrist

Die Verjäh­rungs­frist kann sich aber auch bis auf sechs Monate verlängern, sobald Ihnen innerhalb der ersten drei Monate nach dem Verstoß ein Anhörungs­bogen zugeschickt wurde. Weitere Gründe für eine Unter­bre­chung der Verjäh­rungs­frist sind die vorläufige Einstellung des Verfahrens wegen Abwesenheit des Betrof­fenen, die Vernehmung des Beschul­digten oder Zeugens durch einen Richter, die Abgabe der Angele­genheit an die Staats­an­walt­schaft, der Eingang der Akten beim Amtsge­richt und die Erhebung der öffent­lichen Anklage bezie­hungs­weise Eröffnung des Haupt­ver­fahrens. Bei besonders schwer­wie­genden Vergehen wie Fahren unter Alkohol- und Drogen­ein­fluss ist die Verjäh­rungs­frist deutlich länger. Ganz gleich aber, ob sich das Bußgeld­ver­fahren noch in der Schwebe befindet – nach zwei Jahren tritt die absolute Verjährung der Tat in Kraft.

Eine Verkehrs­ord­nungs­wid­rigkeit verjährt innerhalb von 3 Monaten, wenn Ihnen in diesem Zeitraum kein Anhörungs­bogen oder Bußgeld­be­scheid zugestellt wurde.

Bußgeld­vor­würfe immer überprüfen lassen!

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In den meisten Fällen tritt aufgrund frist­ge­rechter Zustellung des Anhörungs­bogens oder auch des Bußgeld­be­scheids keine Verjährung ein. Dann gibt es immer noch die Möglichkeit, Einspruch gegen die Vorwürfe einzu­legen. Mögliche Gründe für eine erfolg­reiche Anfechtung können unter anderem formelle Fehler im Bußgeld­be­scheid wie ein falsches Akten­zeichen oder fehler­hafte Angaben zur beschul­digten Person sowie zu Tatzeit und -ort sein. Auch anfechtbare Beweise wie nicht ordnungs­gemäß geeichte und gewartete Messan­lagen, unscharfe Blitzer­fotos oder Aufnahmen bei ungüns­tigen Witterungs- und Licht­ver­hält­nissen bieten einem Anwalt die Möglichkeit, das Verfahren zur Einstellung zu bringen.

Bußgeld­be­scheid nicht verjährt? Geblitzt.de hilft kompetent & kostenfrei

Wenn auch Ihnen ein Geschwin­dig­keits-, Überhol-, Rotlicht- oder Vorfahrt­verstoß sowie Abstands- oder Handy­ver­gehen vorge­worfen wird, reichen Sie Ihre Unter­lagen bei Geblitzt.de ein. Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wendige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – ermög­licht den Partner­an­wälten eine schnelle und einfache Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens wird Ihr Fall durch unsere Partner­kanz­leien nach Deckungs­zusage der Rechts­schutz­ver­si­cherung oder Finan­zie­rungs­zusage durch uns – inklusive Übernahme eventu­eller Gerichts­kosten – weiter vertreten.

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