Das Bußgeldverfahren bei Verkehrsverstößen

Bußgeldverfahren nach einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr

Die Ampel war doch gerade noch grün! Der vor mir hat plötzlich abgebremst! Auf dieser Strecke ist ein Tempolimit? Jeder Autofahrer, der bereits einige Kilometer auf dem Tacho hat, kennt das Problem – manchmal kann man einer Blitzanlage einfach nicht entgehen. Wenn Sie also vermeintlich zu schnell gefahren sind, den Abstand nicht eingehalten oder ein Rotlicht übersehen haben, kann die Folge ein unangenehmes Bußgeldverfahren sein. Wie genau sich dessen Ablauf gestaltet und worauf Sie dabei achten sollten, erläutern wir Ihnen hier.

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Wer in Deutschland im Verdacht steht, eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen zu haben, muss mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Die entsprechende Vorgehensweise ist im Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) geregelt. Das Bußgeldverfahren beginnt mit dem Ermittlungsverfahren bzw. Vorverfahren. Hier ermittelt die Verwaltungsbehörde das Verkehrsvergehen, versucht dabei den Fahrer ausfindig zu machen und dessen Tat zu beweisen. Dafür werden Zeugen befragt und Augenscheinobjekte wie Geschwindigkeitsmessanlagen und deren Ergebnisse zurate gezogen. Wenn der Fahrer nicht ermittelt werden kann, wird dem Halter ein Zeugenfragebogen zugesendet, in dem er den tatsächlichen Fahrzeugführer benennen kann.

Das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) regelt die Vorgehensweise des Bußgeldverfahrens.

Auch wenn das Blitzerfoto bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung nahelegt, dass Fahrzeughalter und Fahrzeugführer ein und dieselbe Person sind, erhält dieser per Post einen Anhörungsbogen. Damit wird dem Fahrer als vermeintlicher Verursacher des Verkehrsverstoßes rechtliches Gehör verschafft. Von Aussagen zum Tathergang sollten Sie aber Abstand nehmen, um sich nicht selbst zu belasten.

In Ausnahmefällen gelingt die Ermittlung des Fahrers schon direkt vor Ort, wenn dessen Personalien nach dem Verkehrsverstoß bei einer Polizeikontrolle aufgenommen werden und er zur Tat befragt wird. Das kann – auch wenn der Fahrzeugführer keine Angaben zum Tathergang macht – die schriftliche Anhörung ersetzen. In diesem Fall ist die Bußgeldstelle nicht mehr verpflichtet, einen Anhörungsbogen zu schicken und kann den Bußgeldbescheid direkt erlassen.

Bußgeldbescheid & Sanktionen im Bußgeldkatalog laut StVO

Geht die Behörde nun davon aus, dass Sie der Täter sind, erhalten Sie auch den Bußgeldbescheid. Dieser beinhaltet neben Ihren Personalien auch die Ihnen zur Last gelegte Tat inklusive der Sanktionen, die auf Sie zukommen könnten. Will man mögliche Strafen vermeiden, muss zwecks Prüfung des Vorwurfs innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides Einspruch eingelegt werden – juristischer Beistand sollte also zügig in Anspruch genommen werden. Denn: Die dem Bußgeldverfahren zugrunde liegenden Messungen können anfechtbar sein, wenn etwa eine Blitzeranlage nicht ordnungsgemäß geeicht wurde oder das Messprotokoll formelle Fehler aufweist. Auch werden zwingend einzuhaltende Fristen bei den Behörden oftmals nicht beachtet, sodass bereits aufgrund dieses Umstandes eine Verfolgung der Tat nicht mehr möglich ist.

Verkehrsordnungswidrigkeiten können mit einem Bußgeld, Punkten im Fahreignungsregister und Führerscheinentzug sanktioniert werden.

Bußgelder, Punkte & Fahrverbot verhindern mit Geblitzt.de

Wenn auch Sie im Rahmen eines Bußgeldverfahrens einen Anhörungsbogen und Bußgeldbescheid erhalten haben, können Sie diese jetzt bei Geblitzt.de einreichen. Zusätzliche Kosten und zeitaufwändige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service ist online, schnell und einfach! Im Erfolgsfall müssen Sie kein Bußgeld zahlen und weitere Konsequenzen, wie beispielsweise Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot, nicht einfach hinnehmen!

Alle mit unserer Dienstleistung (Finanzierung der Prüfung der gegen Sie erhobenen Vorwürfe) anfallenden Kosten werden durch uns, im Rahmen einer Prozessfinanzierung, oder Ihre Rechtsschutzversicherung übernommen. Bestehen gute Aussichten auf Einstellung des Bußgeldverfahrens, wird Ihr Fall durch die beauftragten Anwälte weiter vertreten. Alle damit anfallenden Kosten werden durch die Prozessfinanzierung oder Ihre Versicherung übernommen.

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