Bußgeld­be­scheid Einspruchs­frist

Wer schon mal geblitzt wurde, kennt die Prozedur. Anhörungs­bogen und Bußgeld­be­scheid lassen nicht lange auf sich warten. Um heraus­zu­finden, ob der Verkehrs­verstoß vielleicht zu Unrecht vorge­worfen wird, gewährt der Gesetz­geber die Möglichkeit eines Einspruchs. Wie lange Sie dafür Zeit haben und auf welche Fristen man dabei außerdem achten sollte, wird im Folgenden näher erläutert…

Bußgeld Einspruch – 2 Wochen Bedenkzeit!

In § 67 des Gesetzes über Ordnungs­wid­rig­keiten (OWiG) heißt es: „Der Betroffene kann gegen den Bußgeld­be­scheid innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung schriftlich oder zur Nieder­schrift bei der Verwal­tungs­be­hörde, die den Bußgeld­be­scheid erlassen hat, Einspruch einlegen.“ Einem erfah­renen Anwalt für Verkehrs­recht ist es in der Folge möglich, mittels Akten­ein­sicht eventuelle Fehler aufzu­decken. Darunter fallen Fragen nach der regel­mä­ßigen Wartung und Eichung der Blitzer oder ob die Wetter- und Licht­ver­hält­nisse die Qualität der Messungen beein­flusst haben. Auch ein unscharfes Blitzerfoto und Mängel formeller Art können entschei­dende Faktoren für einen erfolg­ver­spre­chenden Einspruch sein.

 

Wie lange kann ich Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen? 1

 

Ab Datum der Zustellung des Bußgeld­be­scheides haben Sie 14 Tage Zeit für einen Einspruch gegen die Vorwürfe

Beson­der­heiten der Einspruchs­frist …

Wird der Bußgeld­be­scheid unter der Woche – also beispiels­weise an einem Mittwoch – zugestellt, hat der Betroffene bis einschließlich des Mittwochs zwei Wochen später Zeit, Einspruch einzu­legen. Was aber, wenn die Frist am Wochenende abläuft? Oder feiertags? Im ersten „verlängert“ sich die Einspruchs­frist auf den darauf­fol­genden Montag. An Feier­tagen hat der Betroffene Zeit bis zum anschlie­ßenden Werktag. Dabei ist nicht die Feier­tags­re­gelung im Bundesland des Bußgeldbescheid-Empfängers relevant, sondern die der Behörde, die das Dokument erlassen hat.

Bußgeld­vor­würfe über Geblitzt.de kostenfrei prüfen lassen

Wenn auch Sie einen Bußgeld­be­scheid erhalten haben, können Sie die Unter­lagen bei Geblitzt.de einreichen. Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wendige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – ermög­licht den Partner­an­wälten eine schnelle und einfache Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens wird Ihr Fall durch unsere Partner­kanz­leien nach Deckungs­zusage der Rechts­schutz­ver­si­cherung oder Finan­zie­rungs­zusage durch uns – inklusive Übernahme eventu­eller Gerichts­kosten – weiter vertreten.

14 Tage Einspruchs­frist, Feier­tags­re­gelung beim Bußgeld­be­scheid

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