geblitzt bei gelber Ampel­phase

Noch gelb oder schon rot? Das schießt wohl jedem Fahrer durch den Kopf, wenn er an einer Ampel geblitzt wurde. Aber kann man überhaupt bei Gelb geblitzt werden – oder ist nur ein rotes Ampel­licht Auslöser für das Blitzerfoto und den anschlie­ßenden Bußgeld­be­scheid? Die passende Antwort und Tipps zum Umgang mit Post von der Bußgeld­be­hörde erhalten Sie hier.

Kann ich schon bei Gelb geblitzt werden? 1

Warum Sie bei Gelb bereits bremsen sollten …

Eine weitver­breitete Meinung ist, dass man bei Gelb noch fahren darf. Ein Blick auf die Straßen­ver­kehrs­ordnung lässt jeden Befür­worter dieser Meinung verstummen. In § 37 heißt es:  „Gelb ordnet an: Vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen warten.“ Davon ausge­nommen ist ein Fahrer nur, wenn er durch plötz­liches Abbremsen einen Auffahr­unfall herbei­führen würde. Kann der Betroffene das nicht nachweisen, kostet ihn der Verstoß ein Verwar­nungsgeld zwischen 10 und 15 Euro.

Steht die Ampel auf Gelb, müssen Sie anhalten. Es sei, denn das unerwartete Abbremsen könnte einen Auffahr­unfall provo­zieren.

Deutlich kostspie­liger ist ein Rotlicht­verstoß. Hierbei kann es zu schwer­wie­genden Unfällen kommen, weshalb auch die Strafen im Bußgeld­ka­talog empfindlich hoch sind. Verstär­kende Faktoren sind Gefährdung oder Sachbe­schä­digung und ob die Rotphase schon länger als eine Sekunde angedauert hat. Die Skala reicht von 90 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg bis zu 360 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot. Auch für Radfahrer kann ein Rotlicht­verstoß mit bis zu 180 Euro und einem Punkt im Fahreig­nungs­re­gister zu Buche schlagen.

Rotlicht­ver­stöße über Geblitzt.de prüfen lassen

Ihnen wird vorge­worfen, bei Rot über die Ampel gefahren zu sein? Dann reichen Sie Ihren Anhörungs­bogen und Bußgeld­be­scheid bei Geblitzt.de ein. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – befähigt die Anwälte zu einer schnellen und einfachen Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens, wird Ihr Fall durch die beauf­tragten Anwälte weiter vertreten. Bei entspre­chender Finanzierungs- oder Deckungs­zusage müssen Sie nicht selbst für eventuelle Gerichts­kosten aufkommen.

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