Blitzer von der Seite oder von hinten

Das klassische Blitzerfoto zeigt die Fahrerin oder den Fahrer frontal am Steuer, die – wie auch das Nummern­schild – in der Regel sehr gut zu erkennen sind. Etwas schwie­riger verhält es sich, wenn das Fahrzeug von der Seite oder von hinten geblitzt wurde. Fahrzeug­führer und Kennzeichen des Fahrzeugs lassen sich auf dem Foto häufig schwerer bis gar nicht identi­fi­zieren.
Fakt aber ist: Blitzer­fotos sind auch in diesen Fällen als Beweis­ma­terial zugelassen. Aller­dings vergrößert sich die Chance, entspre­chende Bußgeld­vor­würfe erfolg­reich anzufechten, um Bußgelder, Punkte im Fahreig­nungs­re­gister oder Führer­schein­entzug zu verhindern. Was es sonst noch über das Blitzerfoto sowie andere Beweis­mittel in einem Bußgeld­ver­fahren zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

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Bußgeld­be­scheid ohne Blitzerfoto?

Auch Blitzer­auf­nahmen von vorne können Anlass für einen Einspruch gegen den Bußgeld­be­scheid geben. Dann etwa, wenn das Foto sehr unscharf oder das Gesicht des Fahrers verdeckt ist – schließlich muss dieser anhand seiner äußer­lichen Erken­nungs­merkmale zweifelsfrei dem Adres­saten des Bußgeld­be­scheides zugeordnet werden können. Was aber, wenn dem Bußgeld­be­scheid gar kein Blitzerfoto beiliegt? Auch ein triftiger Grund zum Anfechten, jedoch alleine kein Garant für einen erfolg­reichen Einspruch. Hier muss ein Anwalt Akten­ein­sicht fordern, um das Origi­nalfoto in Augen­schein nehmen zu können.

Blitzer­fotos von der Seite und von hinten sind erlaubt, führen aber häufiger zu einem Einspruch gegen die Bußgeld­vor­würfe als Frontal­auf­nahmen.

Formfehler, falsche Messungen & Verjäh­rungs­frist

Zudem gibt es viele weitere Fehler, die bei einem Bußgeld­ver­fahren passieren können. Angefangen über formelle Fehler im Bescheid über nicht gewartete und geeichte Blitzer bis hin zu fehler­haften Messdaten aufgrund von falschen Berech­nungen oder ungüns­tigen Wetter- und Sicht­ver­hält­nissen. Hier muss stets im Einzelfall entschieden werden, ob sich eine Anfechtung lohnt. Eindeu­tiger ist die Lage bei einer Frist­ver­säumung seitens der Behörde: Wird der Bußgeld­be­scheid nicht innerhalb von drei Monaten nach der began­genen Ordnungs­wid­rigkeit erlassen, ist die Tat verjährt. Es sei denn, die Zustellung eines Anhörungs­bogen unter­bricht diese Frist und verlängert diese somit um weitere drei auf insgesamt maximal sechs Monate.

Bußgelder und Punkte in Flensburg abwenden mit Geblitzt.de

Ganz gleich, aus welcher Perspektive Sie geblitzt wurden – bei Geschwin­dig­keits­ver­stößen, Rotlicht-, Abstands- oder Handy­ver­gehen hilft Ihnen Geblitzt.de.  Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wändige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – ermög­licht den Anwälten eine schnelle und einfache Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens, wird Ihr Fall durch die beauf­tragten Anwälte, nach Deckungs­zusage der Rechts­schutz­ver­si­cherung oder Finan­zie­rungs­zusage durch uns – inklusive Übernahme eventu­eller Gerichts­kosten – weiter vertreten.

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