Abstand des Blitzers zum Verkehrs­schild

Viele Verkehrs­teil­nehmer fragen sich zurecht, wie weit eine Blitz­anlage hinter dem entspre­chenden Hinweis­schild positio­niert sein muss. Schließlich sollte der Autofahrer genügend Zeit haben, auf die Änderung der Verkehrs­zeichen auf seiner Strecke zu reagieren – ohne befürchten zu müssen, direkt geblitzt zu werden. Ansonsten sind starkes Abbremsen und mögliche Unfälle die Folge. Welche Abstände der Gesetz­geber vorsieht und wann Sie Bußgeld­vor­würfe prüfen lassen sollten, wird nachstehend ausführlich erläutert.

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Eine Frage der Länder: Mindest­ab­stand zwischen Blitz­anlage & Verkehrs­schild

Der Mindest­ab­stand zwischen Blitzer und Verkehrs­schild ist von Bundesland zu Bundesland verschieden festge­setzt, beläuft sich aber in der Regel auf einen vorge­schrie­benen Abstand zwischen 75 und 200 Metern. Ausnahme ist Nordrhein-Westfalen. Hier wird auf Nullto­leranz gesetzt, was bedeutet: Hinter dem Hinweis­schild mit der Tempo­re­du­zierung kann direkt eine Blitz­anlage folgen. In der Praxis der anderen Bundes­länder gewährt die Polizei auf Autobahnen eher großzügige Mindest­ab­stände, während man an Gefah­ren­stellen – wie in Tempo 30 Zonen und auf Straßen an Kinder­gärten und Schulen – damit rechnen muss, dass Verkehrs­zeichen und Geschwin­dig­keits­mess­an­lagen relativ dicht aufein­an­der­folgen.

Je nach Bundesland beträgt der vorge­schriebene Abstand zwischen Blitzer und Verkehrs­schild bei 75 bis 200 Metern – nur in NRW gibt es keinen Toleranz­be­reich.

Wann sich Bußgeld­vor­würfe anfechten lassen…

Sie wurden geblitzt, obwohl das geschwin­dig­keits­be­schrän­kende Verkehrs­schild doch gerade erst zu sehen war? Dann besteht die Chance, dass die gegen Sie erhobenen Vorwürfe nicht haltbar sind. Auch muss das Verkehrs­schild für den Fahrer gut sichtbar angebracht sein und darf beispiels­weise nicht durch Zweige verdeckt sein. Doch es geht noch weiter: Nicht ordnungs­gemäß gewartete und geeichte Blitzer sind ebenso ein klassi­scher Grund für eine erfolg­reiche Anfechtung wie unscharfe und unein­deutige Blitzer­fotos oder fehler­hafte Messungen aufgrund von ungüns­tigen Wetter- und Witte­rungs­be­din­gungen.

Wo kann ich die gegen mich erhobenen Vorwürfe prüfen lassen?

Wenn Ihnen nach einem Tempo­verstoß der Abstand zwischen Blitzer und Verkehrs­schild zu gering vorkam oder Ihnen ein Rotlicht- Abstands- oder Handy­ver­gehen zur Last gelegt wird, reichen Sie ihren Anhörungs­bogen und Bußgeld­be­scheid bei Geblitzt.de ein. Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wändige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service ist online, schnell und einfach! Im Erfolgsfall müssen Sie kein Bußgeld zahlen und weitere Konse­quenzen, wie beispiels­weise Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot, nicht einfach hinnehmen!

Alle mit unserer Dienst­leistung (Finan­zierung der Prüfung der gegen Sie erhobenen Vorwürfe) anfal­lenden Kosten werden durch uns, im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung, oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen gute Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens, wird Ihr Fall durch die beauf­tragten Anwälte weiter vertreten. Alle damit anfal­lenden Kosten werden durch die Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Versi­cherung übernommen.

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