Fristen beim Anhörungs­bogen

Vorbote des Bußgeld­be­scheides ist stets die Anhörung! Diese kann mündlich erfolgen, wenn Sie in Folge einer Ordnungs­wid­rigkeit bei einer Verkehrs­kon­trolle von der Polizei angehalten werden. Sie kann aber auch in Form eines Anhörungs­bogen auf posta­li­schem Wege an Ihre Adresse geschickt werden. Worauf Sie beim Ausfüllen achten müssen und ob es eine allge­mein­gültige Frist gibt, haben wir hier für Sie zusam­men­ge­stellt.

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Anhörungs­bogen: Fristein­haltung & Pflicht­an­gaben

Mit einem Anhörungs­bogen verschafft der Gesetz­geber dem Betrof­fenen recht­liches Gehör, also die Möglichkeit zu den Bußgeld­vor­würfen Stellung zu nehmen. Meist ist eine Frist von einer Woche vorge­sehen, innerhalb der man den Bogen ausfüllen und zurück­schicken soll – diese kann aller­dings von Fall zu Fall variieren. Sie müssen jedoch keine Angaben machen über sich selbst oder Personen, die mit Ihnen verwandt oder verschwägert sind, die Sie belasten könnten. Doch aufge­passt! Falls Ihre Perso­nalien nicht richtig oder vollständig im Anhörungs­bogen vermerkt sind, sollten Sie diese im Antwort­schreiben korri­gieren.

In der Regel gibt Ihnen die Bußgeld­stelle für die Beant­wortung eines Anhörungs­bogens sieben Tage Zeit. Sie müssen sich bei Ihren Angaben aber nicht selbst einer Ordnungs­wid­rigkeit bezich­tigen, sondern lediglich überprüfen, ob das Dokument ihre Perso­nalien korrekt wiedergibt.

Wie sich die Anhörung auf die Verjäh­rungs­frist des Bußgeld­be­scheides auswirkt …

Ein wichtiger Punkt ist auch der frist­be­zogene Zusam­menhang zwischen Anhörungs­bogen und Bußgeld­be­scheid. Eine Ordnungs­wid­rigkeit verjährt üblicher­weise nach drei Monaten. Findet aber in diesem Zeitraum eine mündliche oder schrift­liche Anhörung des Betrof­fenen statt, beginnt der Lauf der Verjäh­rungs­frist ab diesem Zeitpunkt an von vorne. Die jeweilige Bußgeld­be­hörde hat also je nach Fall maximal sechs Monate Zeit, einen Bußgeld­be­scheid zur erlassen.

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Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens, wird Ihr Fall durch die beauf­tragten Anwälte weiter vertreten. Bei entspre­chender Finanzierungs- oder Deckungs­zusage müssen Sie nicht selbst für eventuelle Gerichts­kosten aufkommen.

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