Wurden hier tausende Fahrzeug­führer zu Unrecht geblitzt?

Bußgeldskandal in Kassel: Tausende Verkehrsteilnehmer zu Unrecht geblitzt? 1

Berlin, 07. September 2018 - Am 06.09.2018 ging die Blitzer-Affäre aus dem Jahr 2012 im Berufungs­ver­fahren vor dem Kasseler Landge­richt in die nächste Runde. Aufgrund falscher Messpro­to­kolle kam es damals zu rund 16.000 zweifel­haften Verwar­nungen und Bußgeld­be­scheiden.

2016 wurde ein Rathaus­mit­ar­beiter und der Geschäfts­führer der Firma Safety-First, einem Dienst­leister für Tempo­mes­sungen, angeklagt. Der städtische Angestellte hatte von ihm unter­schriebene Blanko-Messprotokolle an die beauf­tragte Firma geschickt. Auf diese Weise wurde die bei Geschwin­dig­keits­mes­sungen wichtige Kontrolle seitens der Behörden zwecks Wartung und einwand­freier Funktion der Blitzer einfach ausge­setzt. Auch wenn diverse Zeugen­aus­sagen Schlüsse darauf zuließen, dass die Behörde als Ganzes Fehler in der Zusam­men­arbeit mit Safety-First einräumen müsste, wurde nur der 54-jährige Mitar­beiter zur Rechen­schaft gezogen und zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verur­teilt. Auch der Firmenchef wurde zur Kasse gebeten. Jetzt wird das Verfahren neu aufge­rollt, da sowohl Beklagte als auch Kläger Berufung eingelegt hatten.

Die größten Leidtra­genden aber sind die zahlreichen Verkehrs­teil­nehmer. Wer sein Bußgeld bereits gezahlt hatte, bekam es nicht zurück­er­stattet. Daher ist es sinnvoll, direkt nach Erhalt eines Anhörungs­bogens oder Bußgeld­be­scheids juris­ti­schen Beistand in Anspruch zu nehmen. Genau hier setzt die Berliner Legal Tech Firma Coduka GmbH an. Geschäfts­führer Jan Ginhold sagt dazu: “Unsere langjährige Erfahrung zeigt ganz deutlich, dass Bußgeld­be­hörden nicht immer fehlerfrei arbeiten. Deshalb sollten Betroffene Bußgeld­vor­würfe stets überprüfen lassen. Wir geben diese Möglichkeit im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung kostenfrei.”

Um Ihren Service zu gewähr­leisten, arbeitet die Coduka GmbH eng zusammen mit zwei großen Anwalts­kanz­leien, deren Verkehrs­rechts­an­wälte bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen.

Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden einge­stellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Straf­re­du­zierung. Und wie finan­ziert sich das kosten­freie Geschäfts­modell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst­ent­wi­ckelten Software, mit der die Anwälte ihre Fälle deutlich effizi­enter bearbeiten

können. Somit leistet die Coduka GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionier­arbeit auf dem Gebiet der Prozess­fi­nan­zierung.

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