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Das fordert Berlins Justizsenator

Berlins Justiz­se­nator Dirk Behrendt fordert nach dem Unfall eines 19-Jährigen mit einem Sport­wagen in Berlin-Neukölln erneut ein Vermie­tungs­verbot von schnellen Fahrzeugen an Fahranfänger.

Keine schnellen Autos für Fahranfänger 1

Behrendt erklärte am Montag: „Es ist irrsinnig, dass ein 19-Jähriger mit 610 PS durch die Stadt rasen kann. Die indivi­duelle Freiheit endet da, wo eine Gefahr für die Allge­meinheit entsteht. Wir brauchen dringend ein Überlas­sungs­verbot hochmo­to­ri­sierter Kraft­fahr­zeuge an Fahran­fänger.“ Die Anzahl der Straf­ver­fahren aufgrund von hohen Geschwin­dig­keiten sei in den letzten Jahren angestiegen. Oftmals seien die Fahrzeuge aber nur gemietet und man könne diese nicht beschlag­nahmen. „Deshalb wollen wir den Hebel bei den Vermietern ansetzen“, so Behrendt.

Bereits im Sommer hatte das Land Berlin über eine Bundes­rats­in­itiative ein zivil­recht­liches Überlas­sungs­verbot von hochmo­to­ri­sierten Fahrzeugen an Fahran­fänger geplant. Der Bundesrat lehnte dies jedoch ab.

Sowohl der ADAC Berlin-Brandenburg als auch der Sprecher der Berliner Polizei­ge­werk­schaft (GdP) unter­stützen Behrendt bei seinem Vorhaben.

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Quellen: Zeit, Berliner-Zeitung, Tages­spiegel