• Lesedauer:3 min Lesezeit

Die neue Regierung will Führer­schein­prüfung neu regeln

Fahrschüler müssen lange warten, bis sie einen Termin für die Führer­schein­prüfung bekommen. Bisher haben der TÜV sowie die Dekra das Monopol in Sachen Führer­schein. Die neue Regie­rungs­ko­alition plant nun die Zulassung weiterer Prüfer.

bild monopol von dekra und tuev soll abgeschafft werden 1

Bei den Führer­schein­stellen Dekra und TÜV gibt es einen Rückstau. Das hat verschiedene Grüne. Die Führer­schein­prüfung dauert seit Anfang des Jahres zehn Minuten länger, durch Corona waren Fahrschulen und Prüfstellen lange geschlossen und viele Prüfungen müssen wiederholt werden. Die neue Regierung will daher auf Druck der FDP einschreiten.

Im Koali­ti­ons­vertrag heißt es: „Wir wollen mehr digitale Elemente des Führer­schein­un­ter­richtes ermög­lichen, die Digita­li­sierung von Fahrzeug­do­ku­menten voran­treiben und das Monopol bei der Fahrerlaub­nis­prüfung unter Wahrung geltender Quali­täts­stan­dards aufheben.“

Der TÜV ist eher im Westen zu finden, im Osten prüft die Dekra und in Berlin gibt es beide Prüfstellen. Bisher hatten sowohl Dekra und TÜV das Monopol für die Führer­schein­prüfung. Dies soll sich nun ändern.

Beim TÜV heißt es dazu: Der TÜV-Verband begrüßt alle Schritte, die zu einer höheren Qualität der Fahraus­bildung führen, um die hohen Durch­fall­quoten bei den Fahrprü­fungen zu senken und einen Beitrag zur Verkehrs­si­cherheit zu leisten.“ Weiterhin erklärt der TÜV, dass jede Weiter­ent­wicklung der Fahrerlaub­nis­prüfung der Verkehrs­si­cherheit dienen müsse.

In Sachen Digita­li­sierung habe Durch­führung der Theorie­prüfung bereits weitgehend digita­li­siert und die praktische Fahrprüfung erst kürzlich nach aktuellen wissen­schaft­lichen Erkennt­nissen modernisiert.

Laut focus.de verfolgen Fahrlehrer die neue Situation mit großem Interesse. Denn sie beklagten schon lange die unzurei­chenden Kapazi­täten von TÜV und Dekra.

Hilfe im Bußgeld­ver­fahren über Geblitzt.de

Der Online-Service der CODUKA GmbH arbeitet eng mit drei großen Anwalts­kanz­leien zusammen, deren Verkehrs­rechts­an­wälte bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden einge­stellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Straf­re­du­zierung. Und wie finan­ziert sich das kosten­freie Geschäfts­modell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwi­ckelten Software, mit der die Anwälte der Partner­kanz­leien ihre Fälle deutlich effizi­enter bearbeiten können. Somit leistet die CODUKA GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionier­arbeit auf dem Gebiet der Prozess­fi­nan­zierung. Haben auch Sie einen Bußgeld­be­scheid erhalten? Melden Sie sich auf www.geblitzt.de an.

Quellen:

Presse­mit­teilung des TÜVs vom 26.11.2021

Focus.de