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Bayern: Gemeinde Weßling

Die Einnahmen von der Verkehrs­über­wa­chung der bayeri­schen Gemeinde Weßling sinken laut der Süddeut­schen Zeitung (SZ) von Jahr zu Jahr. Durch die regel­mä­ßigen Kontrollen könne man einen gewissen „Erzie­hungs­effekt“ beobachten.

Blitzer sind nicht mehr so lukrativ 1

In der Gemeinde kontrol­liert ein Dienst­leister 20 Stunden im Monat den Verkehr. Andere Gemeinden nutzen ebenfalls indivi­duelle Stunden­kon­tin­gente. Der Bedarf sei riesig, so Thorsten Preßler, der Außen­leiter des Dienst­leisters. Durch den neuen Bußgeld­ka­talog, der am 9. November in Kraft tritt, werde das Falsch­parken auf Gehwegen laut Preßler sicherlich zurückgehen. 

Das Ratsgremium hofft, dass die höheren Strafen für Park- und Geschwin­dig­keits­ver­stöße künftig mehr Geld in die Kasse spülen. Denn die Gemeinde zahle für die Verkehrs­über­wa­chung drauf. Die Einnahmen werden zudem immer geringer. An den störan­fäl­ligen Stellen könne man ein Erzie­hungs­effekt beobachten. Während Verkehrs­teil­nehmer im Jahr 2019 für Parkver­stöße noch 7700 Euro zahlten, waren es 2020 2700 Euro. Bei den Geschwin­dig­keits­kon­trollen sieht es ähnlich aus. 2019 waren es 30.000 Euro Bußgeld und im Jahr 2020 nur noch 13.235 Euro. Gleich­zeitig sind die Kosten für den Dienst­leister gestiegen. Im Jahr 2020 zahlte die Gemeinde Weßling 1760 Euro. 2020 waren es 11.570 Euro.

Clemens Pollok (Grüne) stellte die Frage, welche Stellen zur Verkehrs­über­wa­chung sinnvoll wären, um Geld zu verdienen. Nach Auffassung der Gemein­deräte werde nämlich immer noch zu schnell gefahren. Zukünftig sollen deshalb an wechselnden Orten sowie nachts Kontrollen statt­finden. Hinweise aus der Bevöl­kerung sowie die Ergeb­nisse der eigenen Messgeräte sollen gemeinsam mit der Polizei zu zukünftig geeig­neten Messstellen führen.

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Quelle: sueddeutsche.de