• Lesedauer:3 min Lesezeit

Enfor­cement Trailer in Lüden­scheid sorgt für hohe Bußgeldeinnahmen

Im nordrhein-westfälischen Lüden­scheid wird seit dem 13. Januar massiv geblitzt. Durch einen sogenannten Enfor­cement Trailer konnten bislang Verwarnungs- und Bußgelder in Höhe von 370.000 Euro einge­nommen werden. Wie der Online-Auftritt der Lüden­scheider Nachrichten berichtet, will die Stadt damit in erster Linie ihren Finanz­haushalt sanieren.

Mobiler Blitzer in Lüdenscheid füllt Stadtkasse.

Vielseitige Messanlage

Seit über acht Monaten ist nun die A45 bei Lüden­scheid gesperrt, weil die dortige Rahmede-Brücke marode und für den Verkehr nicht mehr zugelassen ist. Diese soll im Dezember dieses Jahres gesprengt und dann innerhalb von fünf Jahren neu aufgebaut werden. Die Stadt Lüden­scheid hat die Sperrung als Anlass genommen, den neuen Blitzer zu mieten, um sowohl Geschwin­dig­keits­ver­stöße als auch Verstöße gegen das Durch­fahrts­verbot für den überre­gio­nalen Schwer­last­verkehr zu erfassen.

Der Enfor­cement Trailer ist nach einer Testphase zunächst bis zum 31. März 2023 angemietet. Möglich ist aber auch, dass die Stadt den Blitzer darüber hinaus bis zur Fertig­stellung der neuen Brücke in Betrieb lässt, um so weitere Einnahmen zu generieren.

Ein Blitzer als Money-Maker

Mit den sechs­stel­ligen Einnahmen durch die Aktivi­täten des Enfor­cement Trailers lassen sich Löcher in der Stadt­kasse zumindest teilweise stopfen. Die Stadt macht keinen Hehl daraus, dass so die Haushalts­be­las­tungen aus der Brücken­sperrung sowie aus den Folgen der Corona-Pandemie und des russi­schen Angriffs­krieges auf die Ukraine spürbar abgemildert werden können.

Darüber hinaus ermög­licht der Blitzer die Sanktio­nierung von Verkehrs­teil­nehmern, die den Stadt­be­reich unzuläs­si­ger­weise als Abkürzung nehmen. Dazu sagt Fabian Kesseler in seiner Funktion als Erster Beigeord­neter des Stadt­vor­stands: „Insgesamt war, ist und bleibt es Ziel der Stadt Lüden­scheid, dass möglichst viel Verkehr nicht durch die Stadt fließt und Lüden­scheid weiträumig umfährt. Der Enfor­cement Trailer ist ein Mittel, möglichst viele Fahrzeuge aus den Anlie­ger­straßen heraus­zu­halten, die diese als Abkürzung zur Umlei­tungs­strecke nutzen. Gemeinsam mit der Polizei versuchen wir, möglichst viele Regel-Verstöße zu ahnden und so die Belas­tungen für die Lüden­scheider zu begrenzen.“

Anhörungs­bogen oder Bußgeld­be­scheid erhalten?

Wehren Sie sich gegen Bußgeld, Punkte und Fahrverbot.
Mit Geblitzt.de sparen Sie dabei Zeit und Geld.

Bußgeld­vor­würfe immer über Geblitzt.de prüfen lassen

Sie wollen Ihren Bußgeld­vorwurf in Sachen Tempo, Rotlicht, Abstand, Parken, Halten, Überholen oder Handy am Steuer prüfen lassen? Dann können Sie Ihren Anhörungs­bogen oder Bußgeld­be­scheid bei Geblitzt.de einreichen. Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wendige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – ermög­licht den Partner­an­wälten eine schnelle und einfache Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens, wird Ihr Fall durch unsere Partner­kanz­leien nach Deckungs­zusage der Rechts­schutz­ver­si­cherung oder Finan­zie­rungs­zusage durch uns – inklusive Übernahme eventu­eller Gerichts­kosten – weiter vertreten.

Quelle: come-on.de