Radioeins macht Schluss mit Blitzer-Warnungen

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Seit Montag, den 06. Mai 2019, vermeldet die rbb-Welle Radioeins keine Hinweise auf Blitzer­standorte mehr. Wie rbb24 verlauten lässt, haben die steigenden Unfall­zahlen zu dieser Entscheidung geführt. In Berlin sei es laut Aussage der Polizei in 2018 zu über 144.000 Unfällen gekommen. Als Konse­quenz daraus habe man beim Radio­sender entschieden, auf Blitzer­mel­dungen zu verzichten. So trage man nicht länger dazu bei, dass poten­tielle Raser dort zu schnell zu fahren, wo keine Messstellen vermutet werden. Zudem habe die Anzahl der durch Hörer gemel­deten Kontroll­punkte sowohl quanti­tativ als auch quali­tativ abgenommen.

Es bleibt abzuwarten, ob weitere Radio­sender dem Beispiel folgen. Und welche Möglichkeit hat ein Betrof­fener, der bereits geblitzt worden ist und einen Anhörungs­bogen oder Bußgeld­be­scheid erhalten hat? Hierfür gibt es den Online-Service Geblitzt.de. Über diesen werden die Bußgeld­vor­würfe von erfah­renen Anwälten für Verkehrs­recht mittels Einsicht in die Bußgeldakte überprüft, um mögliche Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote abzuwenden.

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