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Messanlage in Kassel erfasst rund 35.000 Verkehrsteilnehmer

100 Tage lang wurde in Kassel während der documenta eifrig geblitzt. Die Verkehrs­über­wa­chung fand in einer extra dafür errich­teten Tempo-30-Zone am Steinweg in beiden Fahrt­rich­tungen in Höhe des Fried­richs­platzes statt. Das Ergebnis: 35.000 Autofahrer wurden nach Angaben der Hessischen/Niedersächsischen Allge­meine erwischt, was der Stadt voraus­sichtlich über eine Million Euro an Bußgeld­ein­nahmen einge­bracht hat.

Blitzereinnahmen erreichen während der documenta in Kassel Rekord.
anweber / shutterstock.com

Eine Blitzer­säule auf Rekordjagd

Mit diesem Einspiel­ergebnis wurde die Blitzer­säule, die jeden Tag durch­schnittlich 350 Autofahrer erfasste, zu einem der lukra­tivsten Blitzer in Hessen. Demnach löste das Messgerät alle vier Minuten aus. Da es sich dabei um einen über 24 Stunden berech­neten Durch­schnittswert handelt, ist anzunehmen, dass es tagsüber im Minutentakt blitze.

Im gesamten Vorjahr wurden an gleicher Stelle bei einem Tempo­limit von 50 km/h lediglich 6.000 Verkehrs­teil­nehmer geblitzt. Die bishe­rigen Höchst­werte beim Blitzen in Hessen generell lagen bei einem durch­schnittlich alle sechs Minuten ausge­lösten Blitz sowohl bei einer Anlage auf der A 44 als auch bei einem Messgerät am Elzer Berg an der A 3.

Die Stadt im Fokus der Kritik

Insbe­sondere Autofahrer, die stadt­aus­wärts Richtung Altmarkt unterwegs gewesen waren, wurden dabei häufig geblitzt. Von Verkehrs­teil­nehmern kriti­siert wurde das Vorgehen der Stadt Kassel, das temporäre Tempo­limit auch stadt­aus­wärts im Abschnitt zwischen Fußgän­ger­überweg und Einmündung Du-Ry-Straße einzuführen.

Nach Ansicht der Autofahrer hätte dort nämlich keine erhöhte Gefahr bestanden, da an diesem Straßen­ab­schnitt keine Besucher­ströme der documenta vorhanden gewesen wären. Vertreter der Stadt recht­fer­tigten sich mit dem Argument, dass die Geschwin­dig­keits­be­grenzung auch dort zum Tragen gekommen sei, weil es auf dem rechten Fahrstreifen am Natur­kun­de­museum eine documenta-Bushaltestelle gegeben habe.

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Quelle: hna.de