• Lesedauer:3 min Lesezeit

Bußgeld­be­scheid vs. Verwarnung

Sie sind zu schnell gefahren, haben die Ampel bei Rot überquert oder falsch geparkt? Ist jetzt ein Buß- oder Verwarngeld fällig? Und kann eine Verwarnung auch mit Punkten in Flensburg und Fahrverbot einher­kommen? Worin sich ein Bußgeld­be­scheid und eine Verwarnung nach einem Verstoß im Straßen­verkehr unter­scheiden und wie man sich als Betrof­fener von einem Anwalt helfen lassen kann, erfahren Sie hier.

Ein geöffnter gelber Umschlag mit einem Bußgeldbescheid, der sich von einer Verwarnung unterscheidet. Mit Ansprache und Informationen zum Rotlichtverstoß.

Der kleine Bruder des Bußgeld­be­scheides: Die Verwarnung

Wer eine Verwarnung erhält, hat sich in der Regel keinen schwer­wie­genden Verkehrs­verstoß zuschulden kommen lassen. Das trifft beispiels­weise auf Halte- und Parkver­stößen oder gering­fügige Geschwindigkeits-, Überhol- und Abbie­ge­ver­gehen zu. Eine Verwarnung bedarf nicht ausdrücklich der Schriftform, sie kann auch mündlich ausge­sprochen werden. Kommt ein Verwar­nungsgeld in Betracht, liegt dessen Höhe üblicher­weise zwischen fünf und 55 Euro. Erst wenn ein Verstoß mit einer Geldbuße von mindestens 60 Euro sanktio­niert wird, erlässt die Behörde einen Bußgeld­be­scheid. Dann drohen dem Fahrer auch weitere Strafen wie Punkte im Fahreig­nungs­re­gister und Führerscheinentzug.

Eine Verwarnung wird bei gering­fü­gigen Ordnungs­wid­rig­keiten verhängt. Verstöße, die darüber hinaus­gehen, haben ein Bußgeld­ver­fahren mit schär­feren Sankti­ons­mög­lich­keiten zur Folge.

Wie bei einem Bußgeld­be­scheid kann man übrigens auch gegen die Verwarnung Einspruch einlegen. In diesem Fall wird aller­dings zwangs­läufig ein Bußgeld­ver­fahren einge­leitet. Das wiederum bedeutet, dass der Beschul­digte 5 % der Geldbuße als Bearbei­tungs­gebühr –mindestens jedoch 25 Euro zuzüglich 3,50 für die Erhebung von Auslagen – bezahlen muss, wenn das Verfahren nicht einge­stellt wird. Hier muss das Für und Wider eines Einspruchs aus finan­zi­eller Sicht sorgfältig abgewogen werden.

Bei diesen Verkehrs­ver­stößen droht ein Bußgeldbescheid …

Häufige Verkehrs­ver­gehen auf deutschen Straßen sind Geschwindigkeits-, Rotlicht-, Überhol-, Vorfahrt-, Abstands-, Halte-, Park- und Handy­ver­stöße. Wer in solchen Fällen geblitzt wurde, kommt in den meisten Fällen nicht mehr mit einer Verwarnung davon. Statt­dessen ist mit einem Bußgeld­ver­fahren zu rechnen, das mit Sanktionen von bis zu mehreren hundert Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot daher­kommt. Was Sie machen können, wenn Ihnen einer dieser Verstöße zur Last gelegt wird, verrät der folgende Absatz.

Bußgeld­vor­würfe über Geblitzt.de prüfen lassen

Reichen Sie jetzt Ihren Anhörungs­bogen und Bußgeld­be­scheid bei Geblitzt.de ein. Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wendige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – ermög­licht den Partner­an­wälten eine schnelle und einfache Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens, wird Ihr Fall durch unsere Partner­kanz­leien nach Deckungs­zusage der Rechts­schutz­ver­si­cherung oder Finan­zie­rungs­zusage durch uns – inklusive Übernahme eventu­eller Gerichts­kosten – weiter vertreten.

Unter­schied Bußgeld­be­scheid und Verwarnung, Gering­fügige Ordnungswidrigkeit