Was ist ein Anhörungsbogen?

Der Anhörungsbogen wird im Rahmen eines Bußgeldverfahrens an den möglichen Verursacher eines Verkehrsverstoßes geschickt, um ihm rechtliches Gehör zu verschaffen – es sei denn, Sie werden von den Polizeibeamten direkt vor Ort befragt. Dann kann die Behörde auf die Zusendung eines Anhörungsbogens verzichten. Sie haben also die Möglichkeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, müssen sich aber nicht selbst – oder nahe Verwandte wie Ehepartner, Lebenspartner, Verlobte, Eltern und Kinder – belasten. Angaben zu Ihren persönlichen Daten wie Name, Meldeadresse, Geburtsdatum- und Ort sollten hingegen gemacht werden, wenn diese im Anhörungsbogen nicht korrekt vermerkt sind. Falls Sie einen Bekannten trotz besseren Wissens nicht als Fahrer benennen, droht wegen unterlassener Mitwirkung eine Fahrtenbuchauflage. Geben Sie hingegen eine Person als Fahrzeugführer an, die beim Verkehrsverstoß gar nicht am Steuer saß, machen Sie sich sogar strafbar, wenn Sie dies absichtlich getan haben.

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