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Das können Fahran­fänger tun, wenn Sie in der Probezeit geblitzt wurden

Oftmals haben Fahran­fänger in der Probezeit besonders Angst, im Straßen­verkehr etwas falsch zu machen. Aber auch Fahran­fänger können mal geblitzt werden. Jedoch ist es besonders für sie wichtig zu wissen, dass viele Bußgeld­be­scheide fehlerhaft oder zumindest in Zweifel zu ziehen sind. Bußgeld­be­scheide sollten daher immer geprüft werden. Dabei kann beispiels­weise der Service von Geblitzt.de helfen. Die Partner­an­wälte können Ihren Fall vom Einspruch, über die Prüfung der Ermitt­lungsakte, bis hin zu einer möglichen Einstellung Ihres Verfahrens bearbeiten. 

Kurz und knapp

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Verkehrs­ver­stöße in der Probezeit

Die Probezeit in Deutschland beläuft sich auf zwei Jahre. In dieser Zeit müssen Fahran­fänger besonders darauf achten, was sie sich zuschulden kommen lassen. Denn je nach Verstoß, kann es sein, dass zusätz­liche Sanktionen auf sie zukommen. Wichtig ist, ob es ein als A-Verstoß oder ein B-Verstoß klassi­fi­zierter Fehltritt ist. Bei den A-Verstößen handelt es sich um schwer­wie­gendere Vergehen. B-Verstöße sind eher weniger schwer­wie­gender Natur.

Hier ein paar Beispiele für A- und B-Verstöße:

Blitzer der jemanden in Probezeit blitzt. Der Führerschein kann in der Probezeit verlängert werden

A-Verstöße

B-Verstöße

Hat der Fahran­fänger einen A-Verstoß begangen, verdoppelt sich die Probezeit von zwei auf vier Jahre und der Betroffene muss zudem an einem Aufbau­se­minar teilnehmen. Ein solches Seminar wird von zugelas­senen Fahrschulen angeboten und besteht aus vier Sitzungen zu je 135 Minuten. Zusätzlich muss eine Fahrprobe von 30 Minuten, ohne Prüfungs­cha­rakter, absol­viert werden. Eine durch­ge­hende Teilnahme ist Pflicht. Eine Frist­über­schreitung oder Weigerung hat den Entzug des Führer­scheins zur Folge. Die Kosten für ein solches Aufbau­se­minar liegen zwischen 250 und 500 Euro.

Kommt es zu einem zweiten A-Verstoß, bekommt der Fahrer auf Probe eine Ermahnung und zusätzlich noch eine Empfehlung, eine verkehrs­psy­cho­lo­gische Beratung durch­zu­führen. Wer noch einen dritten Fahrverstoß begeht, muss den Führer­schein Monate abgeben. 

Die Bußgelder sowie Punkte, die üblicher­weise sowieso vorge­sehen sind, kommen immer noch zu dem je
weiligen Verkehrs­verstoß hinzu.

Bußgeld­ka­talog mit Geschwin­dig­keits­über­schrei­tungen für Pkw (ohne Anhänger) sowie andere Kraft­fahr­zeuge (wie z.B. Motor­räder) mit einer zuläs­sigen Gesamt­masse bis 3,5 t

Innerorts

Neuer Bußgeld­ka­talog ab 09.11.2021
Verstoß  Regelsatz  Punkt(e) Fahrverbot 
Bis 10 km/h 30 € 
11 - 15 km/h 50 € 
16 -20 km/h 70 € 
21 - 25 km/h 115 €  1 Punkt 
26 - 30 km/h 180 €  1 Punkt  (1 Monat)* 
31 - 40 km/h 260 €  2 Punkte  1 Monat 
41 - 50 km/h 400 €  2 Punkte  1 Monat 
51 - 60 km/h 560 €  2 Punkte  2 Monate 
61 - 70 km/h 700 €  2 Punkte  3 Monate 
über 70 km/h 800 €  2 Punkte  3 Monate 
Hinweis: * Sollte man zweimal innerhalb eines Jahres mit einer Geschwin­dig­keits­über­schreitung von 26 km/h oder schneller geblitzt werden, kann es ein Fahrverbot geben. 

Außerorts

Neuer Bußgeld­ka­talog ab 09.11.2021
Verstoß  Regelsatz  Punkt(e) Fahrverbot 
Bis 10 km/h 20 € 
11 - 15 km/h 40 € 
16 -20 km/h 60 € 
21 - 25 km/h 100 €  1 Punkt 
26 - 30 km/h 150 €  1 Punkt  (1 Monat)* 
31 - 40 km/h 200 €  1 Punkt  (1 Monat)* 
41 - 50 km/h 320 €  2 Punkte  1 Monat 
51 - 60 km/h 480 €  2 Punkte  1 Monat 
61 - 70 km/h 600 €  2 Punkte  2 Monate 
über 70 km/h 700 €  2 Punkte  3 Monate 
Hinweis: * Sollte man zweimal innerhalb eines Jahres mit einer Geschwin­dig­keits­über­schreitung von 26 km/h oder schneller geblitzt werden, kann es ein Fahrverbot geben. 

Ein B-Verstoß hat zunächst keine Konse­quenzen. Zwei B-Verstöße werden aller­dings wie ein A-Verstoß gewertet.

Anhörungs­bogen oder Bußgeld­be­scheid erhalten?

Wehren Sie sich gegen Bußgeld, Punkte und Fahrverbot.
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Sie wollen Ihren Bußgeld­vorwurf in Sachen Tempo, Rotlicht, Abstand, Parken, Halten, Überholen oder Handy am Steuer prüfen lassen? Dann können Sie Ihren Anhörungs­bogen oder Bußgeld­be­scheid bei Geblitzt.de einreichen. Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wendige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – ermög­licht den Partner­an­wälten eine schnelle und einfache Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens, wird Ihr Fall durch unsere Partner­kanz­leien nach Deckungs­zusage der Rechts­schutz­ver­si­cherung oder Finan­zie­rungs­zusage durch uns – inklusive Übernahme eventu­eller Gerichts­kosten – weiter vertreten.