Einsicht in die Bußgeldakte

Sie wurden geblitzt und halten nun einen Anhörungs­bogen oder Bußgeld­be­scheid in Ihren Händen? Jetzt stellt sich die Frage, wie man zur Sichtung aller Beweis­mittel kommt – schließlich sind Blitzer­fotos und Messpro­to­kolle nicht immer dem Schreiben der Behörde angefügt. Sie können nach § 49 OWiG auch in Eigen­regie Einsicht in die Bußgeldakte beantragen. Warum es in der Regel aber ratsam ist, dafür einen Anwalt zu konsul­tieren, wird im Folgenden erläutert.

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Bei welchen Verstößen erhalte ich einen Bußgeld­be­scheid?

Zunächst aber soll geklärt werden, welche Vergehen im Straßen­verkehr besonders häufig zu dem Erlass von Bußgel­be­scheiden führen. An der Spitze sind unter anderem Geschwin­dig­keits­ver­stöße und das Überfahren einer roten Ampel. Aber auch Auto fahren mit dem Mobil­te­lefon in der Hand, Abstands­ver­stöße, Drängeln und rechts überholen auf der Autobahn sowie Alkohol und Drogen am Steuer, sind auf deutschen Straßen keine Seltenheit.

Nach § 49 des Ordnungs­wid­rig­kei­ten­ge­setzes hat jeder Beschul­digte das Recht auf Einsicht in seine Bußgeldakte – aller­dings nicht im gleichen Umfang wie ein Anwalt.

Für diese Verkehrs­ord­nungs­wid­rig­keiten gibt es je nach Schwere der Tat hohe Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote. Anders verhält es sich bei Verstößen, die lediglich mit einem Verwar­nungsgeld geahndet werden. Bei solchen Delikten wie falsches Parken oder gering­fü­gigen Tempo­ver­stöße brauchen Sie nicht mit einem Bußgeld­be­scheid rechnen. Es sei denn, Sie bezahlen die Geldbuße nicht oder erheben Einspruch. In diesen Fällen leitet die zuständige Behörde ebenfalls ein Bußgeld­ver­fahren ein.

Bußgeld­ver­fahren – das kann ein Anwalt für Sie leisten!

Hat man nun Post von der Bußgeld­be­hörde oder Polizei erhalten, sind die eigenen Möglich­keiten der Akten­ein­sicht begrenzt. Ein juris­ti­scher Beistand hingegen hat umfang­rei­chere und leichter durch­setzbare Rechte. Darunter fällt auch der unein­ge­schränkte Zugang zu allen Beweis­stücken wie Fotos und Videos sowie die Möglichkeit des Kopierens von Original-Dokumenten. Und während Sie als Privat­person persönlich in der zustän­digen Behörde erscheinen müssen, kann sich Ihr Anwalt die Akte auch in seine Kanzlei schicken lassen.

Zudem weiß ein Fachanwalt für Verkehrs­recht, worauf er bei den einge­sen­deten Unter­lagen achten muss. Hier können zum Beispiel Messfehler bei Geschwin­dig­keits­ver­stößen aufge­deckt werden, die durch unregel­mäßige Wartung oder nicht sachgemäße Eichung aufge­treten sind. Gleiches gilt für die Messdaten eines Ampel­blitzers nach Rotlicht­ver­stößen. Auch Blitzer­fotos sind anfechtbar, wenn der Fahrer auf dem Bild nicht eindeutig identi­fi­zierbar ist. Ist guter Rat nun teuer? Nicht unbedingt. Nachstehend erfahren Sie, wo man sich nicht nur profes­sionell, sondern auch kostenfrei von Anwälten helfen lassen kann.

Bußgeld­ver­fahren abwenden mit Geblitzt.de

Bei Überschrei­tungen des Tempo­limits, Rotlicht­ver­stößen sowie Abstands- und Handy­ver­gehen können Sie sich mit ihrem Bußgeld­be­scheid und Anhörungs­bogen an Geblitzt.de wenden. Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wändige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – ermög­licht den Anwälten eine schnelle und einfache Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens, wird Ihr Fall durch die beauf­tragten Anwälte, nach Deckungs­zusage der Rechts­schutz­ver­si­cherung oder Finan­zie­rungs­zusage durch uns – inklusive Übernahme eventu­eller Gerichts­kosten – weiter vertreten.

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