Was passiert, wenn ich geblitzt wurde und dabei telefoniert habe?

Zu sehr aufs Gaspedal getreten und gleichzeitig das Handy in der Hand gehalten? Und dabei wurden Sie geblitzt? Ist alles schon mal vorgekommen. Jetzt stellt sich für den Betroffenen die Frage, welche Auswirkung ein Blitzerfoto mit zwei dokumentierten Verstößen auf die Vorwürfe im Bußgeldbescheid hat. Was der Gesetzgeber dazu sagt und welche Strafen auf den Fahrer zukommen, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

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Wie zwei gleichzeitige Verstöße sanktioniert werden …

Für Fälle wie diesen gibt es eine Regelung. Wenn einem Pkw-, Lkw- oder Motorradfahrer vorgeworfen wird, zwei Verkehrsordnungswidrigkeiten zur selben Zeit begangen zu haben, wird als Grundlage das Bußgeld des schwerwiegenderen Verstoßes herangezogen und dieses nochmals angemessen erhöht. Soweit hierbei auch Einträge im Fahreignungsregister in Betracht kommen, wird das schwerere Delikt bepunktet.

Wer zum Beispiel wegen eines Tempo- oder Rotlichtverstoßes geblitzt wurde und dabei gleichzeitig am Steuer telefoniert hat, zahlt die Geldbuße für das schwerwiegender Delikt sowie eine angemessene Erhöhung.

Aus eins mach zwei – zahlen Sie nicht doppelt!

In der Regel wird die Strafverfolgung beider Vergehen in einem Bußgeldbescheid zusammengefasst. Es kann jedoch vorkommen, dass unterschiedliche Zuständigkeiten von Kommunen oder Polizei dazu führen, dass die Bußgeldbescheide für jeden Verstoß separat erlassen werden. Werden Sie dabei aufgefordert, beide Geldbußen in voller Höhe zu zahlen, kann sich eine Anfechtung der Bußgeldforderungen mithilfe eines erfahrenen Anwalts durchaus lohnen.

Lassen Sie Bußgeldvorwürfe kostenfrei über Geblitzt.de prüfen

Auf Geblitzt.de haben Sie die Möglichkeit, Ihren Anhörungsbogen und Bußgeldbescheid bei einem Geschwindigkeits-, Rotlicht-, Abstands- oder Handyverstoß kostenfrei einzureichen. Wir ermöglichen eine schnelle und direkte Kommunikation mit Ihren Anwälten. Unser Service – die Bereitstellung einer technischen Infrastruktur und Prozesskostenfinanzierung – befähigt die Anwälte zu einer schnellen und einfachen Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwaltliche Prüfung anfallenden Kosten (Anwaltskosten, Verfahrenskosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozessfinanzierung oder Ihre Rechtsschutzversicherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeldverfahrens, wird Ihr Fall durch die beauftragten Anwälte weiter vertreten. Bei entsprechender Finanzierungs- oder Deckungszusage müssen Sie nicht selbst für eventuelle Gerichtskosten aufkommen.

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