Mehr als 20 km/h zu schnell gefahren? Das kommt auf Sie zu

Pkw-Fahrer, die bis zu 20 km/h zu schnell fahren, kommen meist noch recht glimpflich nur mit Bußgeldern davon. Doch was droht Fahrern, die 21 km/h zu schnell gefahren sind oder gar bis zu 30 km/h zu schnell waren? Zunächst einmal gilt, dass bei Geschwin­dig­keits­über­schrei­tungen von 21 km/h bis 30 km/h mit nicht unwesent­lichen Sanktionen wie Punkten oder Fahrver­boten gerechnet werden kann. Fährt ein Pkw beispiels­weise 21 km/h zu schnell außerhalb einer Ortschaft, ist in der Regel eine Sanktion von 70 Euro und 1 Punkt in Flensburg vorge­sehen. Innerorts erhöht sich das Bußgeld zusätzlich zu dem Punkt auf 80 Euro. Festzu­halten ist daher, dass innerorts und außerorts verschiedene Sanktionen anfallen. Innerorts werden die Verstöße mit etwas höheren Strafen belegt.

21 km/h bis 30 km/h zu schnell gefahren 1

Was gilt für Fahran­fänger und wieder­holte Verstöße?

Nach Erlangen des Führer­scheins befindet sich ein Fahran­fänger für zwei Jahre in der Probezeit. Innerhalb dieser Zeit darf er nicht mit 21 km/h oder mehr zu schnell von der Polizei erwischt werden. Kommt es dennoch dazu, muss der Fahran­fänger zusätzlich zu den regulären Sanktionen mit dem Eintrag eines A-Verstoßes rechnen. Dies hat zu Folge, dass dem Fahrein­steiger die Teilnahme an einem mehrtä­gigen Aufbau­se­minar auferlegt wird. Zudem verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre.

Bußgeld­ta­belle innerorts: 21 bis 30 km/h zu schnell gefahren

Fährt der Betroffen mit einem Pkw 21 bis 30 km/h zu schnell innerhalb einer geschlos­senen Ortschaft, drohen ihm nachfol­gende Sanktionen:

DeliktPunkteBußgeld in EuroFahrverbot
21 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
22 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
23 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
24 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
25 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
26 km/h zu schnell1100 Euro1 Monat*
27 km/h zu schnell1100 Euro1 Monat*
28 km/h zu schnell1100 Euro1 Monat*
29 km/h zu schnell1100 Euro1 Monat*
30 km/h zu schnell 1100 Euro1 Monat*
*) Das Fahrverbot in der StVO-Novelle wird wegen eines Formfehlers in allen Bundes­ländern außer Kraft gesetzt.
Nicht das richtige gefunden? Hier finden Sie die Tabellen für Pkw mit Anhänger , Lkw & Kraft­om­ni­busse.

Bußgeld­ta­belle außerorts: 21 bis 30 km/h zu schnell gefahren

Etwas niedriger hingegen sind die Bußgelder außerhalb geschlos­sener Ortschaften. Die Sanktionen finden Sie in der folgenden Tabelle:

DeliktPunkteBußgeld in EuroFahrverbot
21 km/h zu schnell170 Euronein
22 km/h zu schnell170 Euronein
23 km/h zu schnell170 Euronein
24 km/h zu schnell170 Euronein
25 km/h zu schnell170 Euronein
26 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
27 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
28 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
29 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
30 km/h zu schnell180 Euro1 Monat*
*) Das Fahrverbot in der StVO-Novelle wird wegen eines Formfehlers in allen Bundes­ländern außer Kraft gesetzt.
Nicht das richtige gefunden? Hier finden Sie die Tabellen für Pkw mit Anhänger , Lkw & Kraft­om­ni­busse.

Zu schnell auf der Autobahn – was gilt?

Autobahnen gibt es sowohl innerorts als auch außerorts und dementspre­chend werden auch die Sanktionen verhängt (AZ 3 W S (B) 158/04). Wird ein Fahrer also auf der Stadt­au­tobahn geblitzt, muss dieser mit einer höheren Strafe rechnen, als hätte man ihn auf einer Autobahn außerhalb einer Ortschaft geblitzt. Für Autobahnen selbst gibt es keine extra Strafen. Es gelten die obigen Tabellen für Geschwin­dig­keits­ver­stöße

Diese Sanktionen drohen einem Pkw mit Anhänger und einem Lkw

Bei der Fahrt mit einem Pkw mit Anhänger sowie einem Lkw sind die Strafen etwas höher angesetzt. So muss der Geblitzte bei einer Geschwin­dig­keits­über­tretung von 26 bis 30 km/h innerhalb einer Ortschaft mit 2 Punkten in Flensburg rechnen. Hier finden Sie weitere Beispiele:

  • Innerorts: 21 bis 25 km/h zu schnell gefahren: 95 Euro und 1 Punkt
  • Außerorts: 21 bis 25 km/h zu schnell gefahren: 80 Euro und 1 Punkt
  • Innerorts: 26 bis 30 km/h zu schnell gefahren: 140 Euro und 2 Punkte
  • Außerorts: 26 bis 30 km/h zu schnell gefahren: 95 Euro und 1 Punkt

Darum sollten Sie Ihren Bußgeld­be­scheid immer prüfen lassen

Bußgeld­vor­würfe sollten Sie immer über Geblitzt.de prüfen lassen. Denn es gibt viele Gründe, warum die Vorwürfe erfolg­ver­spre­chend anfechtbar sein können. Dazu gehören nicht ausrei­chend geeichte oder fehler­hafte Geräte, ungeschultes Messper­sonal oder Versäum­nisse der Beweis­auf­nahme. Zudem gilt der Bescheid als verjährt, sollten Sie diesen nach Ablauf der dreimo­na­tigen Frist erhalten. Flattert Ihnen aller­dings innerhalb dieser Zeit ein Brief von der Bußgeld­stelle ins Haus, sollten Sie Einspruch einlegen, da dieser nach 14 Tagen seine Gültigkeit erlangt.

Sie wurden im Pkw mit mindestens 16 km/h zu viel geblitzt? Geblitzt.de hilft!

Wurden Sie mit einer Geschwin­digkeit von mindestens 16 km/h geblitzt und haben einen Bußgeld­be­scheid oder Anhörungs­bogen erhalten? Reichen Sie den Vorwurf über Geblitzt.de ein, um ihn von den Partner­an­wälten prüfen zu lassen. Zusätz­liche Kosten und zeitauf­wendige Treffen mit Anwälten entfallen. Unser Service – die Bereit­stellung einer techni­schen Infra­struktur und Prozess­kos­ten­fi­nan­zierung – ermög­licht den Partner­an­wälten eine schnelle und einfache Bearbeitung! Im Erfolgsfall vermeiden Sie Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote.

Alle durch die anwalt­liche Prüfung anfal­lenden Kosten (Anwalts­kosten, Verfah­rens­kosten) werden entweder durch uns im Rahmen einer Prozess­fi­nan­zierung oder Ihre Rechts­schutz­ver­si­cherung übernommen. Bestehen Aussichten auf Einstellung des Bußgeld­ver­fahrens wird Ihr Fall durch unsere Partner­kanz­leien nach Deckungs­zusage der Rechts­schutz­ver­si­cherung oder Finan­zie­rungs­zusage durch uns – inklusive Übernahme eventu­eller Gerichts­kosten – weiter vertreten.

zu schnell gefahren, über 21 km/h, zu hohe Geschwindigkeit

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